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Ihr braucht hier dringend mehr Bücher:

Udo Schnelle – Einführung in die neutestamentliche Exegese (da geht's endlich ans Eingemachte)

Außerdem gehe ich gerade die Bachmann'sche (Freywild.ch) Transkription und Übersetzung des I.33 durch und schaue, was da evtl. verbessert werden könnte. Und zu guter letzt hat mir jemand ein sogar recht fundiertes Buch über mittelalterliche Esskultur auf den Schreibtisch gelegt, in dem ich zu blättern begonnen habe.
 
Ich könnte mir durchaus interessanteres vorstellen... :razz:


Talk, Talk. Weil meine Englischlehrerin das für eine gute Idee hält. Die Handlung ist absolut furchtbar (Unrealistisch und auf so viele Zufälle gestützt, dass es lächerlich ist.), aber die Tatsache, dass die Protagonistin taub ist macht es wieder etwas interessanter.
 
Best said:
Langsam machst du mir Angst. Mittelalterliche Esskultur *schauder*
Einer der sich über zwei Semester erstreckenden, 4SWS langen Einführungskursen in die Geschichtswissenschaft in Bochum ist immer mal wieder gerne "Essen und Trinken".
Da kannst du dann spannendste Sachen über die Ess- und Trinkkultur der Neuzeit, des Mittelalters und der Antike höre.  :lol:
Oder wie es mein Tutor genauso liebevoll wie verächtlich nannte "Delikatessen IPS", oder ab drei Bier aufwärts auch gerne "Abfall IPS".
 
Aktuell den ersten V for Vendetta Comicband, und die Unterschiede zum Film sind extrem.
Ich denke mal, ich muss mir dann mal auch die Watchmencomics zulegen, wenn schon bei V wie Vendetta so viele erhebliche Unterschiede gibt, möchte ich mir das bei watchmen garnicht mal vorstellen.  :neutral:
 
Philipp Möller: Isch geh Schulhof
  Ein extrem interessantes Buch. Erzählt von dem teils lustigen, aber auch tragischen Alltag eines Grundschullehrers an vorderster Bildungsfront - ein "bildungsferner Problembezirk" in Berlin.

Heinz Buschkowsky: Neukölln ist überall
  Heinz Buschkowsky versucht (meiner Meinung nach gelungen) auf die großen Probleme Neuköllns aufmerksam zu machen, indem er interessantes aus seinen eigenen Erfahrung aber auch Fakten
  zusammenbringt.

Die beiden Bücher ergänzen sich gut. Es ist empfehlenswert beide Bücher parallel zu lesen, gerade wenn man sich für die Hintergründe des Problems, welches in Neukölln hinsichtlich Parallelgesellschaften, Bildungsferne usw.. interessiert.
 
Manchmal rege ich mich über George R.R. Martin auf.
Gerade Buch Nr. 10 durchgelesen und kein Ende in Sicht. Auch Jons wahrscheinlicher Tod und der Umstand das Kevan stirbt kommt mir irgendwie blöd vor. Wie lange soll die Serie noch weiter gehen ? Auch wenn es spannend ist und einen ab und zu überrascht.
 
Buch 10?! Wut? Sind wir nicht erst bei 5 und nach 7 soll Schluss sein?

[edit]
Nevermind. hatte vergessen, wie sehr mit der Reihe im deutschsprachigen Raum abkassiert wird.

Ich sollte dankbar sein, hat mir die Augen und eine völlig neue Welt des Lesens geöffnet.
Andererseits habe ich aber auch 24€ für zwei Bücher ausgegegeben, die ich auch ein Jahr früher, für nur 8$, als ein Buch und ohne andauernde grammatische und inhaltliche Fehler hätte haben können...
 
Wellenbrecher said:
Nevermind. hatte vergessen, wie sehr mit der Reihe im deutschsprachigen Raum abkassiert wird.
Echt lächerlich, vor allem bei der eher mittelmäßigen Übersetzung.

Wellenbrecher said:
Ich sollte dankbar sein, hat mir die Augen und eine völlig neue Welt des Lesens geöffnet.
:?: ich nix verstehen...

 
Ich glaub er meint er hat so angefangen mehr englische Bücher zu lesen  :???:
Ich würde auch gerne die englischen Bücher lesen, bei der Übersetzung, aber ich glaub nicht das mein Englisch gut genug dafür ist.
 
Same here, hab nach 6 Büchern aufgehört zu lesen, weil es erstens 14 Bücher a 15 €  ziemlich happig ist und zweitens bringt martin alle coolen leute um oder verstümmelt sie, das geht doch nicht.
 
Rule zum Rabensang said:
:?: ich nix verstehen...
Was Best sagte, das war der Auslöser warum ich angfangen habe so ziemlich alle englischen Bücher im Original zu lesen.
Best said:
Ich würde auch gerne die englischen Bücher lesen, bei der Übersetzung, aber ich glaub nicht das mein Englisch gut genug dafür ist.
Versuch es einfach, ernsthaft. Wenn es nicht klappt, hast du halt 8 Ocken Lehrgeld bezahlt.

Der Trick ist, nicht jedes Wort verstehen zu wollen.
Vor allem was Adjektive, Nahrungsmittel und Pflanzen angeht.
Ist auch ne nette, kurzweilige Art dein passives Vokabular stark zu erweitern. Das aktive ebenfalls, aber weniger stark.

Außerdem:
Es ist sooooo viel günstiger, du bekommst die Bücher früher und die Mehrzahl der Übersetzungen ist mittelmäßig bis schlecht.
 
Lady Gregory´s "Complete Irish Mythology" und "Troja" von G. Haefs, wieder einmal  :smile:
 
Wellenbrecher said:
Rule zum Rabensang said:
:?: ich nix verstehen...
Was Best sagte, das war der Auslöser warum ich angfangen habe so ziemlich alle englischen Bücher im Original zu lesen.
Ahja aha  :razz:  Mache ich auch schon ne Weile. Ist v.a. bei Fantasy und SciFi Sachen oft ein himmelweiter Unterschied. Die GRRM-Übersetzungen, Kreges Hobbit-Version oder Heynes Verschandelungen der WH40k Romane sind da gute Beispiele. Das sind in der Übersetzung/Interpretation eben dann schon wirklich andere Bücher.
 
Wellenbrecher said:
Rule zum Rabensang said:
Kreges Hobbit-Version
Ist das die Version, die zum Kindermärchen gemacht wurde? Wenn ja, dann habe ich genau die damals gelesen >.>
Das ist die Version in der gesiezt wird, in der von einem "Hurricane" die Rede ist und in der ständig Dialoge und Sätze so "frei übersetzt" werden, dass es eigentlich ein neuer Text ist. Im Gegensatz zur älteren Übersetzung von Scherf sind zwar viele der dort ausgelassenen Lieder und Gedichte aufgenommen, aber alles irgendwie in einem mir unangenehmen Ton.
Beispiel aus Wikipedia said:
„Old Tomnoddy, all big body, / Old Tomnoddy can’t spy me!“
„Faule alte Wackelschlampe, / Brauchst du eine Taschenlampe?“

Bei Scherf hat das ganze auch etwas Märchen- oder eher Sagenhaftes, gefällt mir aber von der ganzen Erzählweise besser. Und ursprünglich war der Hobbit ja wie die Briefe vom Weihnachtsmann ja als Erzählung für Tolkiens Kinder geschrieben. Erst nach dem HdR hat er dann selbst das Ganze etwas gepimpt, um es "erwachsener" zu machen.
 
Ich lese zurzeit ''Er ist wieder da'' von Timur Vermes ist ein Comedy-Roman.In diesen Buch steht Hitler 2011 aus irgenteinem Grund wieder auf.Er versucht den heutigen Alltag in Berlin zu meistern.Hier ist eine Zusammenfassung des Buches:

''Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes' Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.''
 
Ach, Rule, du hattest ja damals wegen den Black Company Büchern gefragt.
Bin jetzt durch mit allen.

War gut, richtig gut. Es gab ein paar Hänger, einen vollkommen langweiligen und unnötigen Buchlagen Exkurs und ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte näher am Stil des ersten Buchs bleibt, aber insgesammt ist es verdient ein Kultbuch und Standard.

Absolute Empfehlung an jeden, der bodenständige Fantasy mag.
Ernsthaft.

Was ich allerdings nicht verstehe ist, was ich so in einigen Rezensionen gelesen habe. Die Bücher seien "gritty" und der Stil sei gewöhnungsbedürftig und einzigartig. Kann ich so nicht unterschreiben. Zwar beginnt es sehr Journalmäßig und ich hatte große Hoffnungen in der Richtung, aber spätestens mit dem dritten Buch wird es eine normale Erzählung, in der es gelegentlich eine "Ich" Perspektive gibt. Und allzu brutal und "gritty" find ich jetzt auch nicht, aber vllt. hat mich Warhammer abgestumpft. :razz:
Ich hätte mir aber wirklich gewünscht, dass die Sache mit den "Annals" konsequent durchgezogen worden wäre und auf jede Erzählung verzichtet worden wäre. Vllt sogar mit Einträgen, die mit Datum versehen sind.
 
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