Lanzenreiten leicht gemacht (für umsteiger von M&B zu Warband)

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bigmek

Sergeant at Arms
Da es anscheinden einigen Leuten Probleme bereitet, sich mit dem neuen Lanzensystem anzufreunden hier mal ein par tipps.

Als erstes für den Singleplayer könnt ihr das verhalten der Lanzen selber einstellen
ACHTUNG: in der deutschen version gibts da anscheinen einen fehler da wird anstatt des lanzentexten was anderes angezeigt (konnt ich selber nicht testsen da ich auf englisch Spiele)

Einstellmöglichkeiten sind
Automatisch
Einfach
Normal(oder Schwer weis den genauen titel nicht)

[list type=decimal]
[*]Automatisch: bedeutet gleiches verhalten wie bei M&B, die lanze wird automatisch bei einer bestimmten Geschwindigkeit angelegt und bleibt da bis man langsamer wird oder ein aufprallm erfolgt
[*]Einfach: bedeutet Lanze bleibt solange oben bis man die richtige geschwindikeit hatt und X drückt, bleibt solange angelegt bis man zulangsam wird, einen aufprall hatt oder wieder X drückt
[*]Normal: bedeutet Lanze bleibt solange oben bis man die richtige geschwindikeit hatt und X drückt, bleibt solange angelegt bis man zulangsam wird, einen aufprall hatt, wieder X drückt, oder nach einer gewissen zeit von automatisch wieder nach oben. Nach die lanze wieder oben ist beginnt eine cooldownzeit in der man die Lanze nicht wieder anlegen kann, das bedeutet man muss ne weile bis zum nächsten mal warten
[/list]

Soviel mal zu den einstellmöglichkeiten.
Im Multiplayer ist Normal eingestellt um die Reiter nicht zu stark zu machen.

So kommen wir jetzt zum eigentlichen Lanzenangriff selber, egal welche einstellung ihr gewält habt das ist immer gleich.

Was ihr nicht machen solltet:
Stur die Taktik von M&B zu verfolgen, allso lanze gerade nach vorne und gerade auf den gegner zu.
Da die Lanze jetzt nichtmehr in eure hand einbetoniert ist, sondern sich bewegen kann, passiert ein ganz lustiger effekt, sobald ihr euer pferd nach links oder rechts lenkt, bewegt sich auch der kopf des pferdes wodurch eure lanze die ihr ja über den Kopf des pferdes haltet hin und her geschleudert wird.
Wodurch ihr nichtsmehr trefft.

In Warband ist es viel gescheiter wenn ihr euch für eine Seite entscheidet.
Und da bleibt dann müsst ihr nurnoch leicht versetzt anreiten.
Das ganze hatt auch einen rießen Vorteil da ihr nichtmehr frontal auf den Gegner zureitet, kracht ihr bei einem verfehlen des Ziels nichtmehr voll in euren Gegner rein und bleibt im schlimmsten Fall stehen, sondern Reitet einfach an der Seite vorbei.
Oder streckt euch euer Gegner einen Speer entgegen könnt ihr viel leichter abdrehen.

Noch ein letzter Tipp am Schluss:
Wenn ihr gegen Reiter kämpft  die eine längere Lanze haben oder auch einfach besser sind als ihr (zb im Multiplayer) dann versucht garnicht erst sie mit angeleger Lanze zu treffen, es hatt keinen Sinn.
Die bessere Taktik ist es mit der lanze zuzustechen ist mit großer Geschwindigkeit fast genausostark wie das anlegen und ihr habt den Vorteil das ihr ein bischen Reichweite gewinnt.
Und Zielt nicht auf den Reiter sondern auf sein Pferd das kommt vorher in Reichweite.
Ein guter Spieler ist zwar als Infantriest mit einer Lanze von einem Reiter nicht zu besiegen, aber alles ist besser als von ihm mit einem schlag aus dem Sattel geworfen zu werden :smile:

so ich hoffe ich konnte ein par leuten mit dem Thread helfen.
Und vielleicht hab ich ein par Leute davon überzeugt das die Steuerung in Warband garnicht so schlecht ist :wink:
 
Erst mal Danke für die Erklärung bigmek, auch ich gehöre zu denen die in Warband mit der Lanze kaum noch was anfangen können. Während ich in M&B NIE ohne auf dem Pferd saß hat sich das nun geändert, eigentlich hauptsächlich aus dem Grund weil es mir einfach zu lange dauert bis er sie wieder anlegt... Die Veränderung das ich nun bestimmen kann in welche Richtung die Lanze "schwingt" find ich ja noch gelungen, aber mir dauerts danach einfach zu lange bis ich sie wieder einsetzen kann...
 
Ja ich weis für den singleplayer hättens das eigentlich ändern können.
Ich würde die lanzeneinstellungen deshalb auf einfach stellen, dann verschwendest die wertvolle lanzenzeit nichtr automatisch sondern kannst selbst entscheiden wann er sie anlegt.
Hier nochmal der hinweis, eine Lanze die zusticht ist beinahe genausostark wie eine angelegte.
Bedeutet das du auch mit einem Stich (wenn du maximale geschwindkeit hast) einen gegner mit einem Stich töten kannst.
Der vorteil vom stich ist man kann vielschneller wieder zustechen oder sein schild benutzen als das mit dem anlegen möglich ist.
Außerdem geht stechen (wenn auch nicht so stark) auch mit geringeren geschwindikeiten.
Dazu gibts auch ne taktik gegen andere Lanzenreiter.
Reite nicht direkt auf ihn zu wenn er dir überlegen ist sondern sorg dafür das er dir folgt und für in zu einer stelle in der du ihn ausbremsen kannst.
Wenn ihr langsamer seit kann er die lanze nichtmehr anlegen außerdem ist natürlich die reaktionszeit größer wenn ihr langsamer seit.

Achja der einzige nachteil vom stich ist er braucht viel übung, denn zufrüh und du triffst nicht, zu spät und du triffst auch nicht oder nur sehr schlecht.

edit:
Wenn jemand weiter probleme mit dem zustechen mit lanzen hatt, kann er sich gerne in der steamgruppe bei mir melden suche eigentlich immer leute zum training in den einzelnen waffengattungen da ich es selber auch noch nicht sogut behersche.

Falls Interesse besteht kann man ja mal ein Tjost Tunier abhalten.
Es müssten sich nur genug leute dafür finden.

Falls wär interesse hatt bei so einem Tunier mitzumachen kann er sich gerne in der Steamgruppe dafür eintragen
 
Lol, ich wusste bis gestern nichtmal dass man die Lanze anlegen kann, und dass, obwohl ich M&B schon länger spiele. Seit Warband habe ich mich auf das Lanzenstechen zu Pferd spezialisiert. Zum einen hat man im MP den Vorteil, dass man so Gegner schon sehr früh treffen kann (vorausgesetzt man beherscht das Stechen). Zum anderen ist seit Warband der Schwertkampf zu Pferd echt extrem schwer geworden (geht das eigentlich nur mir so? :???:).
Naja, traniere nun schon seit der Beta, bin mit den Ergebnis soweit auch recht zufrieden. Beim Lanzen anlegen ist mir soweit aufgefallen dass die Bots im MP schon nach einem erfolgreichen Schlag futsch sind, mit der Stechtechnik brauche ich hingegen zwei Anläufe. Dafür ist man mit der Stechtechnik deutlich flexibler. Ansonsten würde ich die angelegte Lanze nur nehmen wenn ich jemanden umbemerkt von hinten angreife (von vorne vielleicht noch bei Schwertkämpfern oder Fernkämpfer, die mit der Armbrust nachladen), alles andere scheint mir aber dann doch zu riskant.
 
Tritri 说:
Zum anderen ist seit Warband der Schwertkampf zu Pferd echt extrem schwer geworden (geht das eigentlich nur mir so? :???:).


Nee.


Ich denke das haben sie so gemacht um das Spiel Multiplayer-freundlicher zu machen weil sonst hätte die Infanterie keine Chance.

Ich finde es dumm weil das Besondere an MuB war ja gerade, dass das Pferd nicht nur ein Transportmittel war wie in den meisten anderen Spielen.

Aber bei Warband wird man wieder zum Infanteristen.

Na ja wie geschrieben ich finde es dumm historisch konnten es zehn Reiter leicht mit hunderten Infanteristen aufnehmen bei Warband geht das nicht mehr.
 
Dustums General 说:
Na ja wie geschrieben ich finde es dumm historisch konnten es zehn Reiter leicht mit hunderten Infanteristen aufnehmen bei Warband geht das nicht mehr.

Was für Ritterfilme hast du denn gesehen? Starwars? :lol:
 
assegair 说:
Dustums General 说:
Na ja wie geschrieben ich finde es dumm historisch konnten es zehn Reiter leicht mit hunderten Infanteristen aufnehmen bei Warband geht das nicht mehr.

Was für Ritterfilme hast du denn gesehen? Starwars? :lol:



Ritter aus Leidenschaft. :smile:



Also auch wenn die Erzählungen vielleicht übertrieben sind (300 gegen 25.000) es ist nun mal Fakt dass die spanischen Konquistadoren den Azteken und anderen deutlich unterlegen waren und es war in aller erster Linie die Kavallerie die den Unterschied machte. Ohne die Reiterei wären die Europäer zweifellos als Menschenopfer geendet.


Auch bei der Requoncista in Spanien und im Heiligen Land siegten die Europäer regelmäßig in der Unterzahl, und das lag an der besseren Kavallerie.

Schon in der Antike siegte Hannibal Dank seiner überlegenen Kavallerie gegen die zahlenmäßig und auch qualitativ deutlich bessere römische Infanterie.
 
Und der psychischen Wirkung seiner Elefanten. Und zu Warband: Die Infanteristen da kann man nun aber wirklich nicht als Eingeborene und Ureinwohner bezeichnen, oder?
 
assegair 说:
Und der psychischen Wirkung seiner Elefanten. Und zu Warband: Die Infanteristen da kann man nun aber wirklich nicht als Eingeborene und Ureinwohner bezeichnen, oder?


Also die Elefanten sind eher eine Legende nimmt man heute an.
Den Marsch über die Alpen hat der Großteil jedenfalls nicht überlebt.
Abgesehen davon hatten die Karthager spezielle kleinere heute ausgestorbene Elefanten.

Die römische Infanterie galt schon damals als äußerst diszipliniert.

Und schon zuvor hatten Alexander und seine Truppen gegen viel größere Elefantenverbände in Indien gesiegt.



Auch ein Haufen Wilder kann einen Soldaten töten. Mit Pfeil, Bogen und Speer konnten die Ureinwohner mindestens so gut umgehen wie ein europäischer Bauer, wenn nicht sogar besser.


Aber gut wir kommen vom Thema ab!
 
Kann nicht ganz nachvollziehen was ihr da so schreibt.
Infanterie ohne lanzen und fernhkampfwaffen kann ich wenn ich ein pferd und eine lanze haben allein hunderte killen.
Die haben keine chance, bei Infanterie mit piken sieht das schon anders aus, aber ich glaube das war wol in wirklichkeit auch so :wink:
 
Weshalb die Pike ja überhaupt erst eingeführt wurde; als Infanteriewaffe, die gleichzeitig dem Problem der überlegenen Reiterei Abhilfe schafft (und WER hat's erfunden, he? Hmm... k.A. aber die Schweizer konnten sie jedenfalls einsetzen!)

Und wenn hier gerade so schön geofftopiced wird:
Die spanischen Konquistadoren besiegten die Ureinwohner hauptsächlich mit eingeschleppten Krankheiten, künstlich hervorgerufenen Hungersnöten, provozierten Stammeskriegen und angeworbenen Stammeskriegern und der psychologischen Macht des Schiesspulvers. Einen teuren, gut ausgerüsteten Konquistador samt Pferd, den man mühsam um die halbe Welt geschippert hatte, wollte man halt nicht in einer einfachen Feldschlacht verlieren, zumindest so wenige wie irgendwie möglich! Machen die Amis noch heute so.

Achja, und das römische Reich zerbrach an innerer Unruhe, Korruption und arger Vertternwirtschaft. Wenn dein bester Kumpel plötzlich die Armee anführt, nur weil er die besten Parties schmeisst, dann kanns ja nix werden mit dem Sieg...
 
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