Bzw. lass es mich so fragen, und das geht auch an Bismarck, was wäre denn eine geeignete Vorbilding für diese Aufgabe?
1. Ordentliche Erziehung - Unser Bildungssystem versagt dabei (natürlich) auf ganzer Linie, denn die Aufgabe der Schulen ist es, gebrochene, hörige Arbeitssklaven heranzuzüchten. Genies, Freidenker und dergleichen stellen kritische Fragen und sind daher besonders lästig.
Wir benötigen psychologisch gesunde, selbstbewusste und gebildete Kandidaten. Die jetzigen darf man nicht als Elite der Gesellschaft, sondern eher als deren Exkremente betrachten. Wie heißt es doch so schön: "In einem zivilisierten Land kommen die Verbrecher in den Knast. In der Demokratie kommen sie an die Macht."
2. Kompatibler psychologischer Typ - Unsere Politiker sind hauptsächlich extrovertierte Sensoriker oder extrovertierte Fühler. Die Erstgenannten sind Hampelmänner, die ständig im Rampenlicht zwecks Befriedigung ihres gigantischen Egos stehen müssen während die Stärken der Letzteren eher in der Unterhaltungsbranche liegen.
In der Politik benötigt man besonnene Denker und langfristig planende Intuitive, vor allem aber mehr "langweilige" Introvertierte. Die sind zwar unauffälliger als Extrovertierte, aber viel vernünftiger, altruistischer und klüger als die meisten Extrovertierten.
Mehr Informationen über die Jungsche Psychologie findet man auf:
www.personalitypage.com
Es lohnt sich, seinen eigenen Persönlichkeitstyp herauszufinden. Man versteht sich dann viel besser und kann gezielter Stärken und Schwächen ausfindig machen.
3. Fachliche Kompetenz
Die meisten unserer Politiker sind Lehrer, Beamte und Juristen. Das politische Tagesgeschäft ist wichtiger als fachliche Kompetenz. Wir haben Leute in der Regierung, die würde man in jedem halbwegs ordentlich geführten Arbeitsamt als unvermittelbar abstempeln. Verschiedene Positionen verlangen nach verschiedenen Kompetenzen.
Ein Verteidigungsminister, der nicht gedient hat, und ein Wirtschaftsminister, der noch nie ehrlich gearbeitet und richtig gewirtschaftet hat, sind nicht unbedingt als beste Wahl anzusehen.
Die gesellschaftlichen Positionen, die unser täglich Leben beeinflussen, sollten nur von den besten, tüchtigsten und klügsten Köpfen geführt werden. Seltsamerweise scheinen sich an der Spitze der Gesellschaft (hinter geschlossenen Vorhängen) aber hauptsächlich Adels- und Familiendynastien und deren treue Schoßhunde (die Politiker) zu tummeln, die ihre Positionen größtenteils vererben anstatt sie dem tüchtigsten Kandidaten zu überlassen. Hier geht es um Geld und Macht, nicht jedoch um das Wohl des Volkes.
Diese Sparmaßnahmen dienen wieder mal nur dazu, die Reichen vor den aus ihrer Gier resultierenden Katastrophen zu bewahren. Der Sinn des Steuerzahlers ist der, dafür Sorge zu tragen, dass die Reichen nicht mit der Realität - dem Ruin - konfrontiert werden. Leider wird die Herrschaft dieser korrupten Elemente wohl ungestört weitergehen, denn wer in diesem Land kapiert die Zusammenhänge und hat gleichzeitig den Schneid, Widerstand zu leisten? Die alte "Brot und Spiele"-Taktik funktioniert leider immer noch allzu gut.