Unter Schmiergeld verstehe ich Anzeigen. Die Druckerzeugnisse können nicht von den Abonnements alleine finanziert werden.
Deswegen setzt man natürlich auf Werbeeinnahmen.
Was würde wohl passieren, wenn man wahrheitsgemäß über ein schlechtes Spiel berichten würde, welches von einem treuen Kunden, der immer wieder kostspielige Anzeigen schaltet, hergestellt worden ist?
Zudem sind die Redakteure von Gamestar geistig ziemlich beschränkt. Schicke Grafik und exzessives Klicken werden belohnt, denn der Horizont des Redakteurs scheitert daran noch nicht. Erst wenn es komplizierter wird (minimales Denken, Anspruch), versagt der Gamestar-Redakteur.
Bestes Beispiel: Age of Pirates 2 - City of Abandoned Ships!
Dieses Spiel ist schwer zu meistern, da man viele Besonderheiten beachten muss, aber es ist gefüllt mit Inhalten und Funktionen, die in keinem anderen Piraten-RPG vorhanden sind. Ich kann gar nicht mehr aufhören, dem Ruhme der holländischen Krone zu dienen.
Dummerweise suchte sich der Gamestar-Redakteur den schwierigsten Charakter aus (Das Spiel erwähnt dies auch in der Beschreibung) und kann nicht mal lesen (Es gibt keine vertonten Dialoge!). Deswegen versagt er schon in den ersten Minuten, da er den Schlüssel auf dem Tisch übersieht. Das Spiel wurde mit einer schlechten Wertung abgestraft. Seltsamerweise wurde der miese, fehlerhafte Vorgänger namens "Age of Pirates" viel besser bewertet. Die Typen von Gamestar sind absolut unfähig (Die sollten auf Konsolen umsatteln und den PC den Profis überlassen), aber zum Glück gibt es seriöse und unabhängige Internetmagazine wie Gamona, die Spiele richtig und intensiv testen, bevor sie eine Wertung abgeben.