Nationalismus bezeichnet die Überhöhung des eigenen Volkes. Man sieht sich selbst oder seine Lebensweise einfach als besser an. Das gibt es auch heute noch oft auf der Welt und noch immer werden Kriege deshalb geführt. In Afrika gabs davon in den letzten Jahren mehr als genug und Länder wie die USA sind ein Paradebeispiel für die Arroganz das man den "Stein der Weisen" habe und jedem damit helfen müsse. Wenn der sich nicht freiwillig helfen lassen will, dann bringt man einfach erstmal welche um....
Die Nationalsozialisten haben dieser "Überhöhung" noch die Krone aufgesetzt. Die Oma meiner Frau hat mir mal erzählt, dass die Leute damals vieles wussten was um sie herum geschah. Ist ja auch klar, das fällt schon auf, wenn plötzlich der Nachbar nicht mehr da ist. Aber viele hatten einfach nur Angst vor den Folgen zu viele Fragen zu stellen. Denn auch "Nichtjuden" sind mal schnell einfach verschwunden. Die Gestapo, wie auch die Stasi in der DDR, war überall und du wusstest nicht wirklich wem du trauen konntest. Auf der anderen Seite gab dieser österreichische Gefreite den Menschen auch wieder Arbeit.
Die Menschen litten in den 20igern große Not. Wenn dir da jemand sagt das er dir Arbeit gibt und du deine Frau und die Kinder zukünftig sicher durch den Winter bringen kannst, tust du fast alles, denn "Blut ist bekanntlich dicker als Wasser".
Ich bin froh, dass ich in dieser Zeit nicht leben musste! Ich habe ja heute schon teilweise Gewissensbisse, wenn ich als Mensch jemandem helfen wollte, es als Staatsdiener nicht kann oder darf, weil das Gesetz es so vorschreibt.
Hat jemand einmal den Film "Die Welle" (The Wave) gesehen? Ein tolles Beispiel wie schnell Menschen durch kleine Manipulationen zu dem werden können, was das deutsche Volk heute teilweise noch vorgehalten bekommt. Im übrigen handelt es sich da um eine wahre Begebenheit, ein Schulexperiment welches an einer Highschool in den Staaten Ende der 60er Jahre durchgeführt wurde.