Der Kickstarter ist doch nicht der Lohn für die Entwickler, es ist die Menge an Geld die sie benötigen, um das Spiel fertigzustellen. Lebenserhaltungskosten - welche sie grossteils von ihren regulären Jobs nebenher erbringen - sind darin weitestgehend nicht enthalten. Der eigentliche Lohn für die Entwickler soll ja dann durch verkaufte Spieleinheiten und laufende Einnahmen, durch Schmuck-Items - ohne Spieleinfluss und ähnliches, neben Verwaltungs- und Weiterentwicklungskosten eingefahren werden.
Da die Basis des Spiels schon vorhanden ist und alles auf Sparflamme gekocht wird (von nur ~40k€ bis jetzt!) können die Kosten der Fertigstellung gering gehalten werden. Jeder kann sich über die Qualität in den Videos selbst davon überzeugen, dass das Konzept tragfähig ist. Es sieht schon jetzt verdammt gut aus, wenn ich das mal so sagen darf

... Jedenfalls ist die Grundlage da und muss nurnoch mit Inhalt gefüllt und optimiert werden. Das ist leider sehr zeitaufwändig.
... natürlich gilt: je mehr durch den Kickstarter reinkommt, desto besser. Und bei 300k$ gibts einen Kooperativen Modus, sowie allgemein noch bessere Qualität.
Diese Leute opfern eine Menge für ihr eigenes Traumspiel und für uns Döppels, damit wir uns gepflegt die Köpfe einschlagen können

Mein persönlicher Traum wäre es, wenn Battlegrounds und Bannerlord ergänzend den Markt der authentischen Mittelalterkampfspiele bedienen würden. Beide sehen so verdammt vielversprechend aus und ich kann es kaum erwarten bis ich sie endlich daddeln kann ;(
Eines noch zur Klarstellung: Das Game wird ziemlich sicher weiterentwickelt und fertiggestellt werden ob mit oder ohne Kickstartererfolg. Es gibt einfach eine eingeschworene Community, die endlich aus dem begrenzten Rahmen der leider veralteten Technologien der Vorgängerspiele ausbrechen und in neue Gefilde vordringen möchte. Das sollte für Bannerlord, wie auch für Battlegrounds fans gelten.