Die gute Nachricht: Ich habe das hier ziemlich lange vernachlässigt
Die schlechte: Ich bin wieder da
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„Wenn wir als Lehrer die gymnasialen Standards nicht entsprechend senken, führt das zu einer deutlichen Steigerung der Nichtversetzungen. Das ist nicht gewollt. Also werden die Standards entsprechend an die Veränderungen der Schülerklientel angepasst.“
Das Problem ist aus meiner Sicht nicht das es ingesamt leichter geworden ist. Das sogar im Gegenteil, wir sind in der 5. Klasse mit 28 Leuten gestartet und waren in der 9. Klasse 13 Leute von denen 3 zwischendurch hinzukamen. Was man gemacht hat ist die Mittelstufe so voll zu packen, dass sie a) nur nur machbar für die Schlaueren oder Kinder von reichen Eltern (Nachhilfe & Co. sind nicht umsonst) ist und b) richtig aussortiert. Die Oberstufe besitzt 0 Unterschied zwischen G8 & G9, ein Haufen Freistunden und sinnlose Lernfächer.
Mein Vorschlag wäre es, dass Niveau & den Druck der Mittelstufe durchzuziehen, aber dafür eine wahre Lernmittelfreiheit zu geben und die Möglichkeit für die Ambitionierten aber eben Ärmeren zu schaffen sich anständig zu bilden. Im Gegenzug soll man eher mal wieder den Realschulabschluss auf vordermann bringen und die Abiturienten für Standard-Ausbildungen nicht mehr zulassen (Wer eine Ausbildung machen will, soll also wieder den Weg der Realschule nehmen).