Mit einem etwas größeren Überblick als die meisten hier möchte ich folgende selbsterlebte Feststellung in die Diskussion werfen.
Es ist völlig normal wenn man in der Jugend wenig bis keinen Stolz auf Dinge empfindet, die sich hinter schwammigen Begriffen verstecken. Das man z.B. zu seinen Eltern in Opposition geht.
Wäre es nicht so, würde jeder einfach im Verhaltens- und Denkmuster der Altvorderen erstarren, anstatt seinen eigenen Weg zu finden.
Stolz ist man dann besonders auf Dinge die man erreicht obwohl man vielleicht der einzige ist der daran glaubt. Ablehnung, Wiederspruch, in Frage stellen - das ist der Motor der uns vorantreibt.
Erst ab einem gewissen Alter öffnet sich der Blickwinkel und man sieht sich und das was man erreicht hat wieder als Teil des Ganzen, Und dann kann man durchaus Stolz empfinden.